Nasenbein- und Nackentransparenzmessung

Nackentransparenzmessung

Messung des Gesichtswinkels

Ersttrimesterscreening

Das Ersttrimesterscreening beinhaltet neben der Messung der Nackentransparenz (Flüssigkeitsansammlung im Nacken) des Kindes von der 11.-14. Schwangerschaftswoche die Messung des Nasenbeins mit Darstellung des Gesichtsprofils, die Untersuchung des Herzens und die Versorgungsmessung (sog. Ductus venosus – Fluß).

Eine Kombination dieser Ergebnisse mit mütterlichen Blutwerten erlaubt die derzeit beste sonographische Risikoanalyse für Chromosomenstörungen (Trisomie 21, 18, 13) und damit eine sehr differenzierte Beratungsmöglichkeit für werdenden Eltern. Darüber hinaus sind bereits umfassende Aussagen zur Organdiagnostik, zur Funktion des Mutterkuchens sowie zu Schwangerschaftsrisiken wie Bluthochdruck und Frühgeburtlichkeit möglich.

Das Ersttrimesterscreening ist sowohl für jüngere Schwangere mit dem Wunsch einer individuellen Risikoabschätzung als auch für Schwangere über 35 Jahre geeignet, die vor Durchführung einer eventuell geplanten Fruchtwasserpunktion eine Beratung zum tatsächlichen Risiko für Chromosomenstörungen als auch des invasiven Eingriffs wünschen. Die Bestimmung der fetalen DNA aus dem mütterlichen Blut kann die Diagnostik im 1. Trimenon sinnvoll ergänzen.

Das Ersttrimesterscreening ist eine freiwillige Untersuchung außerhalb der Mutterschaftstrichtlinien und erlaubt eine sehr gute Risikoabschätzung, jedoch keine Diagnose (siehe Fruchtwasserpunktion). Der Praxisinhaber ist durch die FMF London und die FMF Deutschland zertifiziert.

Ductus venosus flow

Messung der Trikuspidalklappe

Triple-Test

Die alleinige Untersuchung mütterlicher Blutwerte zur Risikoabschätzung für eine Trisomie 21 ist auf Grund einer deutlich geringeren Treffsicherheit im Vergleich zum Ersttrimesterscreening und einer darüber hinaus bestehenden hohen Falschpositivrate (auffälliges Testergebnis bei gesunden Kindern) eine nach dem heutigen Stand der Wissenschaft zweitrangige Methode. Exemplarisch hierfür steht der immer noch vereinzelt angewendete Triple-Test.